Evi Miller

About Me

WOHER ICH KOMME:

  • Ich bin 1993 in Sibirien geboren und mit drei Jahren nach Deutschland ausgesiedelt.
  • Aufgewachsen bin ich im Kreis Karlsruhe (Philippsburg)
  • Als Kind wollte ich Modedesignerin werden.
  • In der 4. Klasse gewann ich den Vorlesewettbewerb.
  • Die meisten Bücher, die ich gelesen habe, waren von Cecelia Ahern. In ihren Büchern steckt so viel Hoffnung
  • Ich begeisterte mich früh für den Videoschnitt. Ende der 7. Klasse lernte ich mein erstes Schnittprogramm: Adobe Premiere Pro.
  • Als Teenager habe ich oft Nächte durchgemacht und mich z.B. meinen Videoprojekten gewidmet oder Rollercoaster Tycoon gespielt.
  • In der Oberstufe war ich Teil der Theater AG.
  • Mit 18 Jahren war ich Bungee jumpen.
  • Eine Zeit lang hatte ich Spaß am Longboard fahren.
  • Ich habe in Wiesbaden Kommunikationsdesign studiert.
  • 2016 bekam ich ein Fulbright Reisestipendium für mein Auslandssemester an der University of Massachusetts, Boston, USA.
  • Während meiner Reise wurde ich erstmals mit Bipolarer Störung diagnostiziert und kam in eine Psychiatrie.
  • 2019 gelang es mir mein Studium abzuschließen. Als Bachelor-Projekt stellte ich einen Kurzfilm auf die Beine, der meine Erlebnisse während meiner ersten manischen Episode beschrieb. 
  • Nach dem Studium habe ich knapp ein Jahr lang in München gelebt und  gearbeitet.

WO ICH STEHE:

  • Seit 2020 lebe ich in Mainz.
  • Ich arbeite als Cutterin beim Fernsehen.
  • In meiner Freizeit sehe ich kaum fern, aus Schutz vor Reizüberflutung.
  • Ich bin seit ungefähr 6 Jahren psychisch stabil und hatte mich in meiner Vergangenheit durch zwei Psychosen gekämpft.
  • Ich liebe kreativen Ausgleich. Sei es ein Makramee knüpfen, sticken oder abstrakte Bilder mit Acryl-Farben auf eine Leinwand malen.
  • Ich habe schon immer Tagebücher geführt und meine Kalender mit Notizen vollgeschrieben. Ich könnte nie genug Notizbücher besitzen.
  • Flughäfen, Freizeitparks und Kunstmuseen haben für mich etwas Magisches.
  • Ich bin am liebsten da, wo es hoch ist z.B.: Berge, Rooftop Bars und Achterbahnen.
  • Da ich gerne Gesellschaft beim Autofahren habe, biete ich oft Fahrten auf einer Plattform für Mitfahrgelegenheiten an und freue mich darüber neue Menschen kennenzulernen.
  • Zu meinen Werten zählen: Freiheit, Kreativität und Harmonie.

WOHIN ICH MÖCHTE:

  • Ich wünsche mir, dass psychische Erkrankungen kein Tabu-Thema mehr darstellen und weniger stigmatisiert werden.
  • Durch das Teilen meiner Geschichte und Erfahrungen, erhoffe ich mir Menschen helfen zu können.

Manie Fest

Im Jahr 2016 wurde ich erstmals mit Bipolarer Störung diagnostiziert. Ich war stolze Stipendiatin und gerade frisch nach Boston, Massachusetts gekommen, um hier mein Auslandssemester zu verbringen. Während dieser Reise durchlebte ich eine manische Episode, welche mich letztendlich in die Psychiatrie brachte.

„MANIE_FEST“ erzählt meine persönliche Geschichte darüber, wie ich in die Freiheit flüchtete, meine Seele suchte, den Verstand verlor und meinen Frieden fand.

Mit meinem Buch erhoffe ich mir dazu beitragen zu können, dass mehr Verständnis für psychische Erkrankungen entwickelt wird. Wir können Vorurteile auflösen, indem wir aufhören uns selbst zu verurteilen.

Durch den Einbruch meiner Erkrankung 2016 habe ich vieles gelernt. Wie ich zụm Beispiel Frühwarnzeichen deuten kann und meine Gedanken und Gefühle reflektierter betrachte. Ich habe gelernt meine psychische Erkrankung zu akzeptieren. Sie weder klein zu reden, – noch zu vertuschen. Ich habe gelernt offen über sie zu sprechen. Mir Hilfe zu suchen, Hilfe anzunehmen. Und deshalb weiß ich jetzt: Verletzlichkeit ist eine Stärke.

Links zu meinem Buch: